mipercos blog

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Am Samstag war es mal wieder soweit. Nach dem sehr intelligenten, philosophisch und nachdenklich machenden Meisterwerk Life of Pi, habe ich mir meine Freundin geschnappt und sie gezwungen mit mir in Jack and the Giants zu gehen.

 

Vorher habe ich mir nur einen Trailer angeguckt gehabt, siehe da

 

 

und hat mich sofort an etwas erinnert, nämlich:

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_und_die_Bohnenranke

 

Die Story wird zwar hier und da anders erzählt, die Grundstruktur des Märchens sollte jedoch bekannt sein. Armer Bengel soll was verkaufen, kommt mit Zauberbohnen zurück, daraus wird Ranke etc.

Bryan Singer schickt sich hier an, einen Hollywood Streifen daraus zu machen. Seine Sporen hat er sich bei mir durch X-Men und X-2 verdient gehabt, diese allerdings mit dem imo unterirdischen Superman Returns wieder verspielt. Da es 2:1 für Singer stand, wollte ich ihm also noch eine Chance geben.

 

Schon mit dem Cast konnte er mich überzeugen. Nicholas Hoult als Jack, der mir aus X-Men: First Class und Warm Bodies bekannt war, macht wie immer einen grundsympathischen Eindruck. Mit der, mir unbekannten Eleanor Tomlinson, ergänzte er sich super und so manches Mal konnte ich herzhaft lachen.

Stanley Tucci als etwas egomanischer Antagonist machte seine Sache herrlich.

 

3D war nett anzusehen, aber nichts was mich von den Socken haut. Die Riesen waren sehr schick animiert, gaben mit ihrer recht dümmlichen Art auch gut Grund zum lachen. Alles ganz nett, ich wurde also knapp zwei Stunden gut unterhalten.

Warum schreibe ich also einen Blog zu einem Film, den ich an sich nur als "ganz nett" empfinde? Der Grund dafür liegt in dem Charakter Elmond, der von einem genialen Ewan Mcgregor verkörpert wird.

 

Ewan Mcgregor - ein Schauspieler der so mehr ist, als seine Rolle als Obi-Wan in den neuen Star Wars Epsioden. Das erste Mal sah ich ihn natürlich in eben seiner Rolle, die ihm weltweit bekannt machte. Doch auch in " Das schnelle Geld – Die Nick-Leeson-Story" aus dem selben Jahr, überzeugte er mich von seinen schauspielerischen Leistungen. Bis heute habe ich fast jeden seiner Filme gesehen.

Zuletzt in "Haywire" als böser Auftraggeber einer privaten Agentenfirma.

"Lachsfischen in Jemen", einer herrlichen Komödie als langweiliger Fisch-Experte und

"The Impossible", in der er einen Familienvater der Tsunami Katastrophe von 2004 verkörpert.

 

Mcgregor kann alles spielen. Jedi, Schreiberling, Soldat, Doktor der Fischerei, Vater, oder eben in Jack and the Giants einen Ritter der königlichen Armee. Gleich der erste Auftritt im Film bringt mich einfach zum schmunzeln. Dieses charmante Grinsen, diese Präsenz, die er einfach verkörpert. Selbst als purer Nebendarsteller überzeugt er mehr als Tucci, oder Hoult. Das liegt auch daran, dass er die coolsten und witzigsten Sprüche und Szenen im ganzen Film verpasst bekommen hat.

 

Alleine dieses Bild sagt schon alles! Wer also abseits der abgetretenen Hollywood Pfade mal wieder etwas frischeres sehen will, nicht mit zu hohen Erwartungen im Kino Sessel landet und einfach einen coolen Ewan Mcgregor sehen will, sollte Jack and The Giants eine Chance geben. Viel Spaß! images/smilies/a-goodwork.gif



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